Entstehungsgeschichte

 

Im Protokoll der Schulkonferenz vom 15.07.1983 heißt es:

 

Die Schulkonferenz nimmt vom der an der Schulkonferenz vom 22. 6. 83 verteilten "Gedankenskizze" grundsätzlich positive Kenntnis und faßt nach längerer Aussprache einvernehmlich folgenden Beschluß:

Die Schulkonferenz begrüßt den Gedanken, einen ASG-Schulverein zu gründen und bittet den Schulleiter, einen vorzubereitenden Mitarbeiterkeis recht bald zusammenzurufen.

 

Freunde des ASG organisieren sich in einem Verein

Je "ehemaliger" desto größeres Interesse

 

 

Leonberger Kreiszeitung, 13. 11. 1984

 

LEONBERG - Nun ist die Schule nicht gerade eine Institution, der die Schüler mit einem besonders freundschaftlichen Verhältnis gegenüberstehen. Das ändert sich jedoch meist, nachdem die Pennäler ihren Kulturbunker verlassen haben. Damit das freundschaftliche Verhältnis aber auch Früchte tragen kann, und sich nicht in sporadischen Aktionen einzelner verzettelt, dachten schon manche daran, die Freunde ihrer Penne vereinsmäßig zu organisieren.

Im Laufe des Jahres 1984 nahm diese Idee Gestalt an. In einer der vielen schriftlichen Überlegungen (Günther Weidle) heißt es unter anderem:

 

Die ideellen Motive sollten m.E. gegenüber dem materiellen Interesse deutlich betont werden - auch in der Weise, daß die Angesprochenen sehen, was sie selbst "für ihr Geld bekommen" bzw. was alles sie (anteilig) auf ihr (ideelles) Konto verbuchen können.

 

Neben ehem. Schülern und Elternvertretern sollten auch Eltern angesprochen werden, die nicht Elternvertreter waren oder sind, aber doch bekanntermaßen eine besonders positive Einstellung zum ASG haben.

Im Juli 1984 wurde ein erster Satzungsentwurf ausgearbeitet. In der endgültigen Fassung heißt es zum Zweck des Vereins:

 

Die Beziehungen zwischen den ehemaligen und gegenwärtigen Schülern, Lehrern, Eltern und Freunden des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Leonberg zu pflegen,

die Bildungs- und Erziehungsarbeit am Albert-Schweitzer-Gymnasium ideell und materiell zu unterstützen,

das geistige und kulturelle Leben zu fördern.

Am 16. November 1984 fand im Atrium des ASG die Gründungs­versammlung statt, und tags drauf stand in der Zeitung:

 

 

Freunde des ASG organisieren sich in einem Verein 

 

Bestimmt kein Veteranen-Club

 

 

 

 

 

Der barocke Klangjubel aus den Instrumenten des Bläserensembles paßte zum Anlaß: Von den ehemaligen und derzeitigen Schülern, Elternvertretern und Lehrern hatten über 100 ihre Bereitschaft zum Beitritt bekundet, und rund 90 hatten sich zur Gründungsversammlung am 16. November 1984 im Atrium des ASG eingefunden. Das ASG hat "seinen Förderverein".

Der erste Vorstand

 

bestand aus Friedrich Merkle (ASG-Lehrer), Gerhard Grüder (Elternbeiratsvorsitzender), Helmtrud Kienle (ASG-Lehrerin), Marc Hecky (Abi 1983) und Andreas Schebeler (Abi 1982).

 

 

Der derzeitige Vorstand

 

setzt sich zusammen aus Dr. Hildrun Schlicke (ehem. ASG-Schülerin und ehem. Elternbeiratsvorsitzende), Dr. Gerhard Eyb (ehem. ASG-Schüler und ehem. Schülervater), Karin Mauersberger (ehem. ASG-Schülerin und ehem. Elternbeiratsvorsitzende), Christoph Söhnle (Abitur am ASG 2010) und Dorothee Gerber (ehem. ASG-Schülermutter).